Factoring: Noch attraktiveres Finanzierungsinstrument

Im klassischen Factoring gibt es zwei wesentliche Kostenkomponenten; die Factoringgebühr, berechnet auf den fakturierten Umsatz und den Zins der auf die Bevorschussung des Factors an den Kunden berechnet wird. Und wie seit einiger Zeit bei den Bankkrediten, so hat sich die andauernde Niedrigzinsphase gerade auch auf die Konditionierung im Factoring sehr positiv für die Kunden ausgewirkt.

Noch Anfang 2016 prognostizierten die meisten Banken einen zumindest leichten Anstieg der Zinsen im Verlauf des Jahres. Doch wieder einmal haben sich die Gegebenheiten kurzfristig geändert, sodass bis dato kein Richtungswechsel beim Zins zu erkennen ist. So bewegen sich beispielsweise die Drei Monats Euribor-Zinsen schon seit Ende 2015 im negativen Bereich.

Wachsendes Factoringvolumen trotz niedriger Zinsen bei den Banken

Jüngst hat der Deutsche Factoring Verband (www.factoring.de) seine Halbjahreszahlen veröffentlicht. Erneut ist der Factoringmarkt in Deutschland sowohl im Umsatzvolumen als auch in der Kundenzahl gewachsen. Eigentlich sollte man meinen, dass bei den derzeit historisch niedrigen Zinsen die Unternehmer ausschließlich auf den klassischen Bankkredit setzen. Aber weit gefehlt.

Factoring ist inzwischen voll etabliert in der Unternehmensfinanzierung

In der Finanzkrise haben viele Mittelständische Unternehmen die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass die Ausrichtung der Unternehmensfinanzierung nur auf einen Partner – die Hausbank – existenzbedrohend sein kann. Banken haben Finanzierungslinien teils massiv reduziert oder auch komplett fällig gestellt, einige haben für Monate praktisch keine neuen Kredite mehr vergeben. Die Unternehmen, die die Krise überlebt haben, sind meist gestärkt daraus hervorgegangen. Vor allem aber haben sie daraus gelernt. Der klassische Bankkredit ist und bleibt der wichtigste Baustein der Unternehmensfinanzierung. Aber es ist eben auch essentiell, mehr als nur einen Partner zu haben und die Finanzierung insgesamt, also auch auf Produktebene breiter aufzustellen. Und hier hat sich Factoring als zusätzlicher Finanzierungsbaustein fest etabliert. Ohne zusätzliche Sicherheiten wird durch den Verkauf der Forderungen Liquidität freigesetzt.

Factoring ist preiswert und attraktiv wie nie zuvor

Die Zinsen sind auch im Factoring historisch niedrig. Manche Factoringinstitute geben auch die Negativzinsen weiter. „Wir haben mit unseren Kunden im klassischen Factoring Zinsvereinbarungen auf Drei Monats Euribor-Basis plus einem Aufschlag. Ist der Drei Monats Euribor wie aktuell negativ, geben wir das an unsere Kunden 1:1 weiter“, so Detlef Küßner, Geschäftsführer der Close Brothers Factoring GmbH. Aber auch die Factoringgebühren bewegen sich aktuell in einem sehr niedrigen Bereich. Nicht zuletzt das insgesamt gute wirtschaftliche Umfeld in Deutschland hat hier seinen maßgeblichen Anteil daran. Die Insolvenzen sind seit langem auf historischem Tiefststand, was sich positiv auf die Forderungsausfallquote auswirkt. „Da die Absicherung gegen Forderungsausfälle einen Teil der Factoringgebühr ausmacht, können wir auch bei den Factoringgebühren unseren Kunden aktuell sehr günstige Konditionen anbieten“, so Küßner.

Close Brothers Factoring GmbH

Die Close Brothers Factoring GmbH ist wie seine Kunden, ein mittelständisches Unternehmen. 30 Mitarbeiter betreuen Firmen mit Jahresumsätzen ab 100.000 EUR und bis ca. 150 Mio. EUR. Dabei sorgt die Close Brothers Factoring GmbH durch den Kauf der Forderungen seiner Kunden dafür, dass diese jederzeit über ausreichend Liquidität verfügen. Gleichzeitig trägt der Factor für die angekauften Forderungen zu 100 Prozent das Ausfallrisiko. Close Brothers Factoring zeichnet sich insbesondere durch einen sehr schnellen und verbindlichen Entscheidungs- und Umsetzungsprozess aus. Die Muttergesellschaft Close Brothers Group plc, die größte unabhängige Handelsbank Großbritanniens, ist ebenfalls im Factoring engagiert; sie verfügt gleichzeitig über ein exzellentes Bonitätsrating.